Eisenmann erster Neuzugang
Die von Heiko Fleisch trainierten Regionalliga-Frauen der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen empfangen am heutigen Samstag (18 Uhr) die TSG Ketsch II. Die positive Nachricht vor der Partie: Mit Nathalie Eisenmann steht ein Neuzugang für die kommende Saison fest.
VON MICHA PFITZER

Natalie Eisenmann, Foto: HSG Schönbuch
Erneut wurde die Spielgemeinschaft beim Nachbarverein HSG Schönbuch fündig. Dort ist Nathalie Eisenmann bereits in der Württembergliga Nord im Einsatz und sammelt dort erste Aktivenerfahrungen, bevor sie im nächsten Sommer zu den SG-Frauen kommt. Bereits im letzten Jahr hatte der Sportliche Leiter Ingo Janoch um die variabel einsetzbare Rückraumspielerin geworben, damals aber noch einen Korb von ihr bekommen. “Dieses Jahr haben wir uns rechtzeitig gemeldet und sind froh, dass es geklappt hat”, ist Janoch sichtlich erfreut. Zusammen mit Kathrin Mäurle kann die in Echterdingen wohnende Eisenmann ab der nächsten Runde eine Fahrgemeinschaft bilden.
Doch das ist Zukunftsmusik. Im Hier und Jetzt geht der Regionalligafünfte mit großen Zielen in das achte Heimspiel dieser Saison gegen die “kleinen Bären” der TSG Ketsch. Die Markweghalle soll weiterhin eine Festung bleiben. “Die Heimspiele waren bis jetzt ausschlaggebend für die erfolgreiche Saison”, weiß auch SG-Trainer Heiko Fleisch, “die sechs Siege in Serie geben uns große Sicherheit.”
Denkt man an das Heimspiel vor einer Woche gegen Leutershausen (35:31) zurück, muss der Gäuclub zu dieser Sicherheit erst wieder finden. Ähnliche Schwächen, wie in der ersten Halbzeit gegen den Aufsteiger aus Leutershausen, könnten gegen den Tabellenneunten aus Ketsch – ebenfalls Aufsteiger aus der Baden-Württemberg-Oberliga – hart bestraft werden. “Solche 30 Minuten wollen wir nicht noch einmal erleben. Wir haben die Leistung analysiert und jeder weiß, dass der Auftritt nicht gut war”, versichert Heiko Fleisch.
Unter der Woche trainierten die SG-Frauen deshalb verstärkt Beinarbeit im Abwehrblock, um ein ähnlich statisches Defensivauftreten wie noch vor einer Woche zu vermeiden. Auch mit dem Wurfverhalten wollte sich Heiko Fleisch trotz 35 erzielter Tore noch nicht zufriedengeben: “Das Timing hat nach der langen Pause noch nicht gestimmt.”
Sorgen bereitet dem Trainer die Magen-Darm-Grippe von Svenja Meyer. Die Defensivspezialistin fiel kurz vor dem Leutershausen-Spiel aus und konnte die komplette Woche nicht trainieren. Deshalb bleibt Fleisch vorsichtig: “Ich bin eher skeptisch, ob das noch etwas wird.” Mitten im Prüfungsstress steckt Nathalie Veser, weshalb die Linksaußen studienbedingt wohl ebenfalls nicht spielen wird.

Die Gespräche mit Svenja Meyer (Mitte) werden aufgrund der ungewissen beruflichen Zukunft notgedrungen zur Hängepartie GB-Foto (Archiv): Holom
Abseits des Spielfeldes gilt es, möglichst alle Spielerinnen des aktuellen Kaders im Boot zu halten. Die scheidende Torhüterin Johanna Peters wird durch Conny Wagner ersetzt, die bereits die komplette Vorrunde im Regionalligaaufgebot stand. Hinter Svenja Meyers Vertragsverlängerung steht aus beruflichen Gründen noch ein Fragezeichen. Die Grundschullehrerin beendet in diesem Jahr ihr Referendariat und ist daher auf Stellensuche. “Sie sucht sowohl im Süden als auch im Norden, aber bisher noch ohne Ergebnis. Deshalb wird bei ihr eine Entscheidung erst später fallen”, erklärt Janoch. Ansonsten soll der Kader für die neue Saison bis Mitte Februar stehen. Janoch: “Die ersten Gespräche verliefen zufriedenstellend, aber es ist noch nichts spruchreif.”
Quelle “Gäubote vom 24.01.2009″
Category: F1: Saison 08/09





Kommentare