Hängepartie
Der Schwede Martin Johansson wird die SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen nach der laufenden Runde verlassen.
Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Johanna Peters – sie ist Torhüterin bei den Regionalliga-Frauen der SG – zieht es ihn in den Westen Deutschlands (wir berichteten). Dort rechnet sich Peters größere Chancen auf einen Job aus. Sie hat unlängst ihr Studium zur Textilmanagerin abgeschlossen. Doch die Dinge laufen (noch) nicht so, wie es sich beide vorgestellt haben. Peters schreibt eine Initiativbewerbung nach der anderen, hat aber noch keine Zusage bekommen. Und Johansson arbeitet nach seiner schweren Knieverletzung aus dem Spiel gegen Köndringen/Teningen Anfang Februar am Comeback. “Es läuft besser als erwartet”, sagt er. “Ich habe keine Schmerzen, keine Schwellungen und habe vor wenigen Tagen die Krücken weggeworfen.” Am morgigen Donnerstag steht der nächste Kon trolltermin in der Klinik in Markgröningen an. Danach weiß Johansson, ob er noch eine Schippe drauflegen kann. Mehr als Krankengymnastik und Oberkörpertraining sind zurzeit nicht drin. Mit Grausen denkt er immer noch daran, dass ihm die Verletzung bei der Suche nach einem neuen Verein einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht hat. “Zwei Wochen später hätte ich ein Probetraining gehabt”, ärgert er sich.
An einem weiteren Ziel wird weiter hart gearbeitet. Martin Johansson will an einer deutschen Universität studieren. Dafür allerdings muss er seine Sprachkenntnisse in einem Test nachweisen. In einem Monat steht die Prüfung am Spracheninstitut in Tübingen an. Besteht er, kann er sich auf die Suche nach einer Uni machen.
Völlig ausgeschlossen, dass Johansson und Peters auch in der kommenden Runde weiter bei der SG spielen, ist es unter den derzeitigen Umständen nicht. “Das ist Plan B”, sagt der Schwede. -ros-
Quelle “Gäubote vom 25.März 2009″
Category: Frauen 1






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