Enge Kiste mit knappem Ausgang

Erstellt am 30. März 2009
Waiblingen – Am Ende hätte das Pendel auch in die andere Richtung ausschlagen können. Doch das 27:27 (11:14) beim VfL Waiblingen wertete Heiko Fleisch, Trainer des Regionalliga-Handballerinnen der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen, als “ein Resultat, mit dem wir gut leben können”.
 
Claudia Janoch

Claudia Janoch

Wie schon fast das ganze Jahr über bereitete Fleisch auch gestern sein Personal Sorgen. Zwar kehrten Dorothea Rebber, die sich nach dem Spiel für ein halbes Jahr nach Griechenland verabschiedete, und Kathrin Mäurle ins Aufgebot zurück, doch dafür fiel Lena Krone, die an der Mittelhand operiert wird, genauso aus wie Eli Kipp (Achillessehnenprobleme). Zudem ging Anja Gloger angeschlagen ins Spiel.

“Es war das erwartete Kampfspiel”, war für Heiko Fleisch von Anfang an klar, was auf sein Team zur ungewohnten Frühschoppenzeit beim Zweitligaabsteiger zukommen würde. Dennoch wirkte seine Mannschaft zu Beginn frischer und hatte spielerisch mehr zu bieten. “Wir haben eine wirklich gute erste Halbzeit abgeliefert”, war der Trainer der Gäu-Sieben zufrieden. Aufgrund einer überaus passablen Vorstellung in Abwehr und Angriff gingen die Gäste über 6:4 nach 20 Minuten mit 11:6 in Führung. “Sicherlich haben wir im ersten Durchgang auch von den Waiblinger Fehlern profitiert”, musste Heiko Fleisch einräumen, als es mit einer 14:11-Führung in die Halbzeit ging.

Und auch nach der Pause hielt die SG den Gegner auf Distanz. Eine Viertelstunde vor Spielende führten die Gäste immer noch mit 20:17. Doch Waiblingen mobilisierte alle Kräfte, kaufte der SG den Schneid ab. “Wir haben in dieser Phase zu viele Fehler gemacht”, klagte Heiko Fleisch über hergeschenkte Bälle, die in zahlreichen Tempogegenstößen des VfL endeten. Die Folge: Zwei Minuten vor Schluss lag plötzlich der VfL mit 26:24 vorne. Doch die Gäu-Sieben gab nicht klein bei und holte den Rückstand zum 27:27 auf. “Es hätte so oder so ausgehen können”, lautete deshalb auch das Fazit von Heiko Fleisch.

SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen: Marquart, Peters; Janoch (3), Zümbül (4), Mayer, M. Gloger, Veser (2), Wehe, Weber, Zang (2), Rebber (7/davon 3 Siebenmeter), A. Gloger (4), Weiß (3), Mäurle (2).

 Quelle “Kreiszeitung Böblinger Bote vom 30.März 2009″

Category: F1: Saison 08/09

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