Abschied auf Zeit von Svenja Meyer
Abschied auf Zeit – Monatelang suchte Svenja Meyer (GB-Foto: gb), Abwehrspezialistin der Regionalliga-Frauen der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen, nach einer festen Anstellung als Grund- und Hauptschullehrerin in der Region Stuttgart. Ihr Referendariat geht am heutigen Mittwoch offiziell zu Ende, ein Stellenangebot des hiesigen Kultusministeriums wird unter den Abschlussformularen aber nicht sein. Stattdessen wird Svenja Meyer einen Jahresvertrag an einer Grund- und Hauptschule in ihrer Heimatstadt Glücksstadt (Schleswig-Holstein) annehmen. Schweren Herzens. “Ich wäre gerne hier geblieben, aber der Beruf geht vor. Schließlich verdiene ich mit Handball kein Geld”, bedauert die Norddeutsche. Damit fehlt die 27-Jährige den SG-Frauen für zumindest eine Saison. Denn wie Meyer jetzt schon verspricht, “werde ich versuchen, mich wieder auf eine Stelle in Baden-Württemberg zu bewerben. Der Abschied ist vorerst einer auf Zeit.” Schließlich bleibt ihr Freund weiter in Stuttgart, weshalb die Junglehrerin des Öfteren ins liebgewonnene Baden-Württemberg zurückkehren wird. Deshalb bleibt auch ihr Spielerpass bei der SG. Und sollten Fleischs Frauen auf dem Zahnfleisch daherkommen und Svenja Meyer zufällig ein Wochenende im Süden verbringen, dann würde sie gerne einspringen: “Ich halte mich oben im Norden fit. Und wenn mich die SG wirklich braucht, springe ich ein.” -mnp-
Zeit zum Durchatmen – Zwei Wochen haben die SG-Frauen bis zum 9. August kein Training und können sich von den Strapazen der ersten Vorbereitungsphase erholen. Zumindest ein wenig. Denn damit die Spielerinnen den aktuellen Fitnessstand halten, sollen sie drei- bis viermal pro Woche auf eigene Faust joggen gehen. “So müssen wir nach der Pause nicht wieder von vorne anfangen. Das Team kann entspannen, soll aber nicht faulenzen”, erklärt der sportliche Leiter Ingo Janoch die Absicht des Trainerstabs. -mnp-
“Quelle: Gäubote vom 29.Juli 2009″
Category: Frauen 1






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