Dreikampf um die Spitze
Dreikampf um die Spitze – Ein Geheimnis ist es eigentlich nicht mehr. In der Frauen-Regionalliga zeichnet sich immer stärker ab, dass die HSG Albstadt, die SG-Frauen und der TV Möglingen den Aufstieg in die Zweite Bundesliga unter sich ausmachen werden. Nach neun Spieltagen haben sich die drei Teams erwartungsgemäß an der Spitze festgesetzt. Dass es bis zum Schluss im Kampf um die Meisterschaft spannend bleiben wird, darauf lassen die Ergebnisse aus den direkten Vergleichen hoffen. Möglingen gewann gegen die SG-Sieben 24:21, verlor eine Woche später aber in Albstadt. Die HSG wiederum zog am Samstag bekanntlich gegen die SG den Kürzeren. “Es gibt keinen klaren Favoriten”, ist sich SG-Trainer Heiko Fleisch sicher. Entscheidend sei auch, wie die drei Teams nach der Winterpause aus den Startlöchern kommen: “Die Saison ist noch zu jung, um Prognosen abzugeben. Spannend wird es aber allemal.”-mnp-
Plakataktion erfolgreich – Ungewöhnlich voll war die Markweghalle bereits zu Beginn des Spiels der SG-Frauen gegen die HSG Albstadt (41:32). Über mehr als 300 anwesende Zuschauer zum Spielbeginn um 18 Uhr konnten sich die Frauen schon lange nicht mehr freuen. Obwohl die starke Leistung der Gastgeber eine ausverkaufte Halle verdient gehabt hätte, staunte der sportliche Leiter der SG, Ingo Janoch, wegen der Kulisse nicht schlecht: “Sie war eines Spitzenspiels würdig und die Stimmung richtig toll.” Mit einfallsreichen Plakaten hatte die SG im Vorfeld auf das Spitzenspiel hingewiesen. Die ursprünglich angedachte Werbeaktion in der Herrenberger Innenstadt am Samstagmorgen musste allerdings abgesagt werden, weil den Verantwortlichen die Realisierung in Zusammenarbeit mit einem Sponsor zu kurzfristig war. “Das wollen wir auf jeden Fall noch durchziehen, aber in der letzten Woche fehlte uns einfach die Zeit”, so Janoch gefasst. Gerade deshalb müsse man mit dem Interesse am Samstag zufrieden sein. Mit attraktivem und erfolgreichem Frauenhandball will man nun die Zahl der Stammzuschauer auch gegen vermeintlich schwächere Gegner weiter nach oben treiben. Janoch: “Doch wir hängen deshalb nicht jede Woche Plakate auf. Bei einem inflationären Gebrauch würde sich dies auf Dauer nur abnutzen.”-mnp-
Des Guten zu viel – Den einen oder anderen interessierten Beobachter der FrauenRegionalliga dürfte es am Samstagabend beim Blick ins Internet wohl beinahe vom Hocker gehauen haben. Denn dort stand ein 71:32-Kantersieg der SG gegen Albstadt geschrieben, der Ingo Janoch als sportlichen SG-Leiter zum Schmunzeln brachte: “Da muss während der telefonischen Meldung des Ergebnisses etwas schiefgelaufen sein. Dieser Kantersieg wäre des Guten dann doch zu viel gewesen.” Einen bissigen Kommentar zu dem Fauxpas der für den Ergebnisdienst Verantwortlichen konnte er sich aber nicht verkneifen: “Es ist ja eigentlich klar, dass so ein Resultat im Spitzenspiel der Regionalliga unmöglich ist.” -mnp-
“Quelle: Gäubote vom 16.November 2009″
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