Schulterverletzung bereitet seit Wochen Probleme
Besonderes Verletzungspech plagt Miriam Gloger vom Frauenteam der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen. Einen neuen Trainer haben seit gestern die Bundesliga-Frauen des VfL Sindelfingen gefunden.

Kommt über die Außenposition nicht immer so glimpflich durch: Miriam Gloger (am Ball) GB-Foto (Archiv): Bäuerle
Gloger und die Schulter – “Nicht schon wieder” – das dachte sich wohl Miriam Gloger, Linksaußen der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen, als sie die komplette zweite Halbzeit des Regionalliga-Heimspiels gegen den TSV Ismaning (34:22) mit einer Kühlkompresse auf der Schulter von der Bank aus miterleben musste. Denn genau wie im HVW-Pokalspiel gegen Burlafingen/Ulm eine Woche zuvor, war der 23-Jährigen beim Sprungwurf in den Wurfarm gegriffen worden. Gloger wurde von Gegenspielerin Stephanie Oberhuber die rechte Schulter so nach hinten gedreht, dass an ein Weiterspielen nicht mehr zu denken war. Gloger: “Ich dachte in dem Moment nur, warum es ausgerechnet wieder meine rechte Schulter getroffen hat.” Schon nach dem letzten Malheur hatte sie nicht voll trainieren können: “Ich hatte schon vor dem Anpfiff Angst, dass mir in den Arm gegriffen wird. Und prompt passierte es erneut.” Oberhuber sah zu Recht die Rote Karte in der 28. Minute. SG-Linksaußen Miriam Gloger nützte dies freilich nichts mehr. In den beiden spielfreien Wochen hat die 23-Jährige Zeit, um die Verletzung auszukurieren. Ursache der starken Schmerzen ist ein Muskel oberhalb der Schulter, der bereits seit Wochen Probleme bereitet. Auch gestern machte sich die Verhärtung noch bemerkbar. Gloger: “Den Muskel muss ich durch Physiotherapie behandeln lassen. Ich glaube aber nicht, dass es etwas Ernstes ist.” -mnp-
SG-Frauen machen glücklich – Es herrschte eine familiäre Atmosphäre in der Markweghalle, als die SG-Frauen am Sonntag ihr Punktspiel gegen den TSV Ismaning bestritten. 200 Zuschauer, darunter unzählige Jugendspielerinnen, sorgten mit ihren Tröten und Händen für tolle Stimmung auf den Rängen. Mit positiver Wirkung. “Es hat einfach Spaß gemacht, vor dieser Kulisse zu spielen”, freute sich SG-Trainer Heiko Fleisch, “die gesamte Mannschaft war bis in die Haarspitzen motiviert, den vielen Zuschauern auch etwas zu bieten.” Das gelang beim 34:22-Heimsieg größtenteils in souveräner Manier. Doch die Frauen beglückten ihre Fans nicht nur während der 60 Minuten Spielzeit. Direkt nach der Schlusssirene hatte der Nachwuchs die Chance, ein SG-Trikot von Spielerin Caroline Dinkelacker zu gewinnen. Der SG-Neuzugang selbst spielte die Glücksfee und zauberte der Gewinnerin Stephanie Nüßle ein breites Grinsen auf das Gesicht. Die zwölfjährige D-Jugendspielerin der SG zog das Jersey sofort nach der Auslosung an.-mnp-
Neuer Coach – Die Würfel sind gefallen: Emir Hadzimuhamedovic soll die Sindelfinger Bundesliga-Handballerinnen zum Klassenerhalt führen. Der Vertrag mit dem Ex-Coach von Frisch Auf Göppingen läuft, wie erwartet bis zum Saisonende. Gestern Abend wurde der Bosnier der Mannschaft offiziell vorgestellt, anschließend wurde bereits trainiert. Die Eile ist berechtigt, schließlich steht schon am kommenden Sonntag das DHB-Pokalspiel gegen Frankfurt/Oder (16 Uhr, Sommerhofenhalle) für den VfL Sindelfingen auf dem Programm. Priorität genießt allerdings die Punkterunde. Und die Aufgabenstellung ist klar. Mit dem 40-jährigen Trainer will der VfL den Klassenerhalt schaffen. Bundesliga-Erfahrung bringt Emir Hadzimuhamedovic mit. In der vergangenen Saison coachte er die Mädels von Liga-Konkurrent Frisch Auf Göppingen und war davor langjährig beim TuS Metzingen, dem Heimatverein seines Vorgängers Jörg Plankenhorn, aktiv. Aus seiner Metzinger Zeit kennt der VfL-Trainer mit Iris Cartarius und Milena Rösler immerhin schon zwei Spielerinnen seines neuen Teams. -pha-
“Quelle:Gäubote vom 10.Februar 2010″
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