Kein Land gesehen in Echterdingen

Veröffentlicht am 1. März 2010 | Kommentare (0)

HERRENBERG (red). Einen schwarzen Tag haben die Landesliga-Handballerinnen der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen II erwischt. Bei Tabellenführer TV Echterdingen unterlagen sie mit 21:26.

 

Nathalie Veser (li.): Kein Durchkommen

Nathalie Veser (li.): Kein Durchkommen

Bereits vor dem Spiel gab’s für die Gäu-Sieben die ersten Hiobsbotschaften: Rückraumspielerin Maren Jüngling musste wegen Verdachts auf Blinddarmentzündung ins Krankenhaus, Sonja Hippich fiel wegen Rückenproblemen aus, Vanessa Bessey war grippekrank. Folglich hatte die SG-Abwehr gegen den dynamischen Angriff der Echterdingerinnen Probleme. Über ein 4:2 setzte sich der TV auf 12:4 ab. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit stabilisierten sich die Gäste, verkürzten zur Pause auf 8:15. Allen voran Nathalie Veser spielte stark auf. Aus einer Aufholjagd wurde dann allerdings nichts, der Spitzenreiter erhöhte auf 16:8 und 19:9. Die Entscheidung war gefallen, denn die Gäu-Sieben, bis dato Zweiter, kam nicht mehr in Schlagdistanz. Sogar eine 6:4-Überzahlsituation konnte die SG nicht nutzen. Im Gegenteil: Die Gäste kassierten zwei Tore. Fazit von Gästecoach Carsten Krebs nach dem 21:26: “Trotz der Niederlage hat das Team ein Kompliment verdient, es hat sich nie aufgegeben und bis zur letzten Minute gekämpft.”

SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen II: Schnauffer, Wagner; Kiener (2), Kappus, Arold, Bihr (3), Rack (1), Brauns, Schittenhelm (3), Veser (4), Aichele (2), Eipper (6).

“Quelle:Kreiszeitung Böblinger Bote vom 1.März 2010″

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Carsten Krebs GB-Foto(Archiv):gb
Carsten Krebs GB-Foto(Archiv):gb

Frauen II erwischen schwarzen Tag

Im Spitzenspiel beim TV Echterdingen unterlagen die Landesliga-Frauen der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen II am Ende deutlich mit 21:26 (15:8).

Diesen Samstag wird SG-Coach Carsten Krebs wohl nicht mehr so schnell vergessen. Bereits um 10 Uhr trudelte im Vorfeld des Landesliga-Spitzenspiels bei ihm die erste Hiobsbotschaft ein: Maren Jüngling, eine wichtige Achse im rechten Rückraum, musste mit Verdacht auf Blinddarm ins Krankenhaus, fiel aus. Zwei Stunden später die nächsten Meldungen: Sonja Hippich fiel aus wegen Rückenproblemen, Vanessa Bessey hatte die Grippe erwischt.

Dennoch fuhren Krebs, Co-Trainerin Melanie Schittenhelm und das Team hoch motiviert nach Echterdingen. Doch vom Anpfiff weg offenbarten sich schnell, so Krebs, “zwei große Probleme”. Im Angriff agierten die Gäste viel zu harmlos. Dennoch gut herausgespielte Chancen wurden größtenteils vergeben. Und in der Abwehr hatten die jungen SG-Spielerinnen zu Beginn gegen den dynamischen Angriff der Echterdingerinnen nichts entgegenzusetzen. Dem Tabellenführer gelangen viele einfache Tore. Krebs: “Uns fehlte einfach die nötige Aggressivität, um in der Defensive gegen solch eine Mannschaft zu bestehen.” So setzte sich Echterdingen schnell über 4:2 auf 12:4 ab. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit stabilisierte sich die Abwehr der SG etwas und der Sieben-Tore-Rückstand wurde bis zur Halbzeitpause mit 8:15 noch im Rahmen gehalten.

Eigentlich wollte die SG im zweiten Durchgang zur Aufholjagd blasen, doch in der Abwehr fand sich kein Gegenmittel. Beim Stande von 19:9 war eine Vorentscheidung zugunsten des TVE gefallen. Mit drei Treffern in Folge kam die SG nochmals auf 19:12 heran. Später wurde noch auf offene Manndeckung umgestellt. Knackpunkt war allerdings in dieser Phase, dass die SG in klarer Überzahlsituation (6:4) kein Tor erzielte, stattdessen zwei Gegentreffer kassierte Krebs: “Anstatt wir in dieser Situation auf vier Tore herankommen, lag Echterdingen wieder mit sechs Treffern vorn.” Am Ende ging es noch darum, den direkten Vergleich zu gewinnen. Aber die Toredifferenz auf drei Treffer zu verringern, gelang auch nicht mehr. Echterdingen gewann verdient und deutlich mit 26:21 Toren und hat nun im Kampf um den Aufstieg in die Württembergliga die besten Karten: Dennoch lobte Krebs sein Team: “Sie haben sich nie aufgegeben und bis zur letzten Minute gekämpft.”

SG Haslach/Hbg./Kupp. II: Michaela Schnauffer, Constanze Wagner (beide im Tor), Anke Kiener (2), Laureen Kappus, Nora Arold, Lisa Bihr (3), Hannah Rack (1), Alexandra Brauns, Melanie Schittenhelm (3), Natalie Veser (4), Tina Aichele (2), Sandra Eipper (6)

“Quelle:Gäubote vom 01.März 2010″

Category: F2: Saison 09/10, Frauen 2

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