Torjägerin Anja Gloger sagt für ein weiteres Jahr zu

Anja Gloger ist für die Herrenberger Regionalliga-Frauen nahezu unersetzlich GB-Foto (Archiv): Schmidt
Sie ist die treffsicherste Spielerin bei der SG Has-lach/Herrenberg/Kuppingen (132 Tore), Leistungsträgerin und nicht nur wegen ihrer Schnelligkeit aus dem Tempospiel der SG-Frauen nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder also, dass der sportliche SG-Leiter Ingo Janoch Anja Glogers Zusage für ein weiteres Jahr beim Regionalligisten mehr als zufrieden aufnahm: “Ihr ist es wichtig, dass sie bei uns in einem starken Team spielen kann. Die erfolgreiche Saison hat die Gespräche mit ihr sehr erleichtert.” Damit stehen bezüglich einer Vertragsverlängerung nur noch hinter den Namen Elisabeth Kipp, Berna Ulucan und Claudia Janoch Fragezeichen. Bei allen ist die berufliche Belastung das Kriterium bei der Entscheidungsfindung. Bislang steht nur Daniela Weiß als Abgang fest. Sie beginnt im April ein Studium in Bremen. -mnp-
Simulieren bis zum Umfallen – Nach der 29:35-Niederlage gegen den TV Grenzach redete SG-Trainer Heiko Fleisch Klartext. Die spielerische Leistung sei ein Resultat der schwierigen Trainingsbedingungen in den beiden Wochen vor dem Spiel. Da selbst beim Abschlusstraining nicht die komplette Mannschaft zur Verfügung stand, war an ein Training unter Wettkampfbedingungen kaum zu denken. “Wir müssen jetzt aber nach vorne schauen und wieder in die Spur finden. Am Samstag im Heimspiel gegen den TV Möglingen werden wir der HSG Albstadt den Kampf ansagen”, verspricht Fleisch eine deutliche Reaktion seines Teams. Damit die Pleite in Grenzach ein einmaliger Ausrutscher bleibt, zählt in den drei Trainingseinheiten in dieser Woche hauptsächlich eines: die Simulation von Wettkampfsituationen. “Wir müssen bei typischen Spielsituationen wieder Sicherheit gewinnen. Das geht am besten in Form vieler Simulationen”, erklärt Fleisch seinen Trainingsplan, den er nach den Erfahrungen am vergangenen Samstag kurzfristig umgestellt hat: “Eigentlich wollten wir uns im taktischen Bereich voll auf den TV Möglingen einstimmen. Aber jetzt müssen wir zunächst nach uns und nicht nach den anderen schauen.” Sollte der SG am Samstagabend gegen den TV Möglingen (18 Uhr) nicht der erhoffte Befreiungsschlag gelingen, am ausgetüftelten Trainingsplan wird es wohl kaum liegen. Damit Neuzugang Kathleen Wiese spielerisch möglichst schnell mit dem Rest der Mannschaft harmoniert, sollen in einem zweiten Trainingsschwerpunkt das Zusammenspiel und die Absprachen mit dem Rest der Truppe verbessert werden. -mnp-
“Quelle:Gäubote vom 03.März 2010″





