Endlich darf auch auf dem Feld gejubelt werden

Erstellt am 12. April 2010

Eine Menge Grund zum Jubeln hatte die zweite Frauenmannschaft der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen am gestrigen Sonntag. Nach dem Aufstieg in die Württembergliga schafften die Damen es nun auch noch, den Bezirkspokal zu holen.

Von Tobias Klisch

Eine starke zweite Hälfte reichte der Spielgemeinschaft aus dem Gäu, um sich den Titel des Bezirkspokalsiegers zu sichern. Lediglich in der ersten Hälfte hatte der alte Landesligakonkurrent aus Mössingen den “Kuties” etwas entgegenzusetzen und hätte eigentlich in Front liegen müssen. Einzig SG-Torhüterin Michaela Schnauffer war es zu verdanken, dass die SG stets nur mit ein bis zwei Toren im Rückstand lag. Immer wieder tauchten die Mössingerinnen vor dem Tor von Schnauffer auf, schafften es aber zumeist nicht, sie zu überwinden. Trotz der schwachen ersten Hälfte aus SG-Sicht konnte Trainer Carsten Krebs und sein Team mit einer 9:7-Führung in die Kabinen gehen.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Krebs-Frauen ein ganz anderes Gesicht. Durch die Hereinnahme von A-Jugendspielerin Hanna Rack wurde die Defensive stabilisiert, der Spvgg. aus Mössingen blieb es über zwölf Minuten verwehrt, ein Tor zu erzielen. Die daraus resultierenden Gegenstoßchancen wurden glänzend von der schnellen Sandra Eipper genutzt. Auch im gebundenen Angriff tat sich die Regionalligareserve in Hälfte zwei leichter. “Vor allem Nathalie Veser und Nora Arold haben hier geglänzt”, zeigte sich SG-Coach Krebs zufrieden. Beim 16:7 nach 37 Minuten war die Partie entschieden. Es folgte ein munteres Hoch und Runter mit Toren auf beiden Seiten. Krebs wechselte kräftig durch und gab auch Spielerinnen, die zuvor weniger zum Einsatz gekommen waren die Chance, sich vor heimischer Kulisse zu präsentieren. Am Schluss siegte die SG II mit 21:15 und verwies die Spvgg. Mössingen damit auf den zweiten Platz. Den Abpfiff des Finals bekamen die meisten der Mädels gar nicht mehr mit. Zu groß war die Freude über den Titel und nun endlich auch auf dem Spielfeld jubeln zu können. Aufgrund der späten Absage der Relegation für die Landesliga-Zweiten, war dieser Glücksmoment den “Kuties” beim letzten Saisonspiel verwehrt geblieben (wir berichteten). “Ich freue mich riesig für mein Team, die zweite Hälfte war vom Feinsten”, zeigte sich Krebs äußerst zufrieden. “Durch Hanna Rack stand unsere Abwehr sicherer und der Rest war dann ein Selbstläufer.”

Kein Selbstläufer war zuvor das Halbfinale des Final Fours zwischen dem Krebs-Team und Nachbar SG Nebringen/Reusten. Im Gegensatz zu den beiden Spielen in der Landesligarunde taten sich die Gastgeber äußerst schwer. Zu viele technische Fehler sorgten für ein enges Spiel. Aber auch hier reichte ein kurzer Spurt von 10:8 auf 15:9, um sich die Teilnahme am Finale zu sichern. So musste sich Nebringen/Reusten mit 18:21 auch ein drittes Mal in dieser Saison dem Rivalen geschlagen geben und mit dem Spiel um Platz drei zufriedengeben. Im Spiel um Platz drei und der damit verbundenen Qualifikation für den HVW-Pokal bekamen es die Nebringerinnen mit der SV Böblingen zu tun. In einem hart umkämpften Spiel hatte die SG am Ende das glücklichere Ende für sich und siegte mit 22:18.

“Quelle:Gäubote vom 12.April 2010″

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Gastgeber krönen Saison mit dem Bezirkspokal

Von Harald Rommel

HERRENBERG. Ganz im Zeichen der zweiten Handball-Mannschaften der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen standen an diesem Wochenende die Final-Four-Spiele um den Handball-Bezirkspokal. Sowohl die Frauen als auch die Männer konnten den Heimvorteil ausnutzen.

Wie schon im Vorjahr zogen die Handballerinnen der SV Böblingen als einziger Bezirksligist in die Finalrunde ein. Im ersten Halbfinale musste sie beim 18:30 die Überlegenheit der SpVgg Mössingen, Vierter der Landesliga, anerkennen. Ein Derby gab’s im zweiten Semifinale: Landesligist SG Nebringen/Reusten verlangte der erst in die Württemberg-Liga aufgestiegenen SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen II alles ab. Am Ende musste sich die Regionalliga-Reserbe mächtig strecken, um mit 21:18 zu gewinnen. Das kleine Finale entschied die SG Nebringen/Reusten mit einem 22:18 gegen die SV Böblingen für sich.

In der ersten ausgeglichenen Hälfte des Endspiels konnte sich keine Mannschaft einen Vorteil verschaffen. “Eine ganz enge Kiste, mehr als ein, zwei Tore Vorsprung war nicht drin”, resümierte Carsten Krebs, Trainer der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen II. Doch nach der 8:7-Halbzeitführung lief sein Team zur Höchstform auf. Zwölf Minuten lang blieb die Gäu-Sieben gegen Mössingen ohne Gegentreffer – prompt lagen die Gastgeberinnen mit 15:7 in Front. Im Nu schraubten sie das Resultat noch auf 19:9 in die Höhe. Damit war der Drops gelutscht. Die SG schaukelte den Pokaltriumph souverän mit 21:15 über die Runden.

“Wir haben in dieser Saison alles erreicht”, bilanzierte Carsten Krebs stolz. “Den Aufstieg und nun auch noch den Pokalsieg – das ist unglaublich. Aber es ist das logische Ergebnis einer guten Saison.”

“Quelle:Kreiszeitung Böblinger Bote vom 12.April 2010″

Category: Cute News, F2: Saison 09/10, Frauen 2

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