Hausaufgaben für den Urlaub
Einfach nur Urlaub machen ist mitten in der Vorbereitung auf die Saison der dritten Liga für die Frauen der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen nicht drin. Jede Spielerin hat einen Aufgabenkatalog in die Trainingspause mitbekommen.
Von Micha Pfitzer
Kurzes Durchatmen – Bis zum 9. August ruht bei den Frauen der SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen vorerst der Ball. Zeit für das Team, um durchzuatmen. Doch ganz ohne Handball wird es auch in den kommenden 14 Tagen nicht gehen. Jede Spielerin hat von Trainer Heiko Fleisch individuelle Hausaufgaben für die Pause gestellt bekommen.
Bekommt die SG-Erste Zuwachs? – Seit Beginn der Vorbereitung trainieren drei Spielerinnen der zweiten Mannschaft regelmäßig mit den Drittligafrauen der SG. Doch nicht nur das. Sandra Eipper, Laureen Kappus und Sonja Hippich nahmen auch am Testspiel gegen die SG BBM Bietigheim und beim Turnier in Echterdingen teil, bei dem die SG-Sieben Dritter wurde. Bislang haben alle drei einen guten Eindruck hinterlassen. Es stellt sich also die Frage, ob sie in der neuen Saison dauerhaft das Trikot der SG-Ersten tragen werden. “Wer nächste Runde dort spielt, entscheiden Heiko Fleisch und Claus Wilke in aller Ruhe”, gibt der sportliche Leiter der SG-Frauen, Ingo Janoch, keine Wasserstandsmeldung ab. Mitte August soll der endgültige Kader der ersten Mannschaft für die neue Saison stehen.
Neues Kreisläuferduo – Lange bildeten Berna Ulucan und Daniela Weiß das Kreisläufer-Duo der SG. Seit dieser Saison ist das Tandem Geschichte. Zwei junge Spielerinnen versuchen, das Erbe der beiden anzutreten. Caroline Dinkelacker und Sandra Eipper – so lautet derzeit das neue Duo am Kreis. “Sie arbeiten im Training gut und konzentriert. Natürlich hapert es noch an der Eingespieltheit, aber das ist doch normal”, findet Ingo Janoch lobende Worte für die beiden. Nicht nur deshalb ist Eipper, die eigentlich in der zweiten Mannschaft spielt, als Kreisläuferin aktuell nicht aus der Drittliga-Mannschaft wegzudenken. Denn Kathleen Wiese, die potenzielle Nummer eins auf dieser Position, konnte noch nicht in die Vorbereitung einsteigen, weshalb auf ihrer Planstelle Not an der Frau ist. Noch will Janoch den Kreis aber nicht zur Problemzone machen: “Ich habe deshalb keine Bedenken. Jetzt müssen eben die anderen im Team in die Bresche springen.”
“Quelle:Gäubote vom 29.Juli 2010″
Category: Frauen 1





Kommentare